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Lesungen mit Ellen Thiemann / Neues  Buch “Wo sind die Toten von Hoheneck? Neue Enthüllungen über das berüchtigte Frauenzuchthaus der DDR”
15. März um 19 Uhr in der Gedenkstätte “Museum in der Runden Ecke”, Dittrichring 24, 04109 Leipzig
18. März um 20 Uhr Lesung/Vortrag bei Prima Donna, Frauen Kultur & Bildung, Schiffbauergasse 4H in Potsdam
4. Mai 2013 um 15.30 Uhr im Bürgerbegegnungszentrum “das dürer”, Albrecht-Dürer-Str. 85, 09366 Stollberg
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Treffen des NRW-Stammtischs (12.12.12 ab 15 Uhr, Köln, Cafe im Museum Ludwig)
„Es ist wieder soweit! Am 12.12.12 ab 15 Uhr treffen wir uns zum NRW-Stammtisch der ehemaligen Hoheneckerinnen zur vorweihnachtlichen Plauderstunde. Dieses Mal haben wir das Cafe/Restaurant im Museum Ludwig vorgesehen, das sich unmittelbar am Kölner Hauptbahnhof befindet.
Bis bald & herzliche Grüße,
Eure Heidrun Breuer“
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Ausstellungseröffnung „Der dunkle Ort“ (04.12.2012, Wiesbaden,  Hessische Landeszentrale für Politische Bildung, Taunusstr.4-6, ab 17:00 Uhr)
Einleitung durch Jutta Fleck („Die Frau vom Checkpoint Charlie“). Mit der Autorin Maggie Riepl, dem Fotografen Dirk von Nayhauß und Frauen von Hoheneck. Die Ausstellung wird bis zum 31.1.2013 in Wiesbaden gezeigt.
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IKEA Forschungsergebnisse (16.11.2012, BStU-Ausstellung, ab 14 Uhr)
Vorstellung der IKEA-Forschungsergebnisse zur Zwangsarbeit in den Haftanstalten der DDR. Ort: BStU-Ausstellung in der Kreuzberger Zimmerstraße 90 (Berlin). Moderation: Roland Jahn (BStU) und Rainer Wagner (UOKG).
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Lange Nacht der Museen (Rostock, 27.10. 2012, 18.00–01.00 Uhr)
Sonderöffnung der Dokumentations- und Gedenkstätte der BStU in der ehemaligen Stasi-U-Haft in Rostock, Hermannstraße 34b, Tel.: 03 81 – 4 98.56 51/.56 52
19.00 Uhr Ausstellungseröffnung „Das Frauengefängnis Hoheneck“.
25 Porträts ehemaliger politischer Häftlinge
21.00 Uhr Lesung und Gespräch „Die Solistin“. Eine Frau, die von Deutschland nach
Deutschland wollte. Moderator: Dr. Volker Höffer, BStU; Referent: Edda
Schönherz, Autorin und Zeitzeugin
nach Bedarf Film „Es ist nicht vorbei“. Dokumentation zum Frauengefängnis Hoheneck
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TV Tipp:  „DDR Frauengefängnis Hoheneck. Ein Alptraum“ (WDR, 04. Oktober 2012, 22.00 – 22.30 Uhr)
Ellen Thiemann versuchte 1972 aus der DDR zu flüchten und wurde wegen“geplanter Republikfluch und staatsfeindlicher Verbindungsaufnahme“ zu drei Jahren und fünf Monaten Haft im Frauengefängnis Hoheneck verurteilt. Für sie begann ein Leidensweg, der ihr bis heute Alpträume beschert. Viele Mahnmale erinnern an Bautzen und Hohenschönhausen, doch auch in Hoheneck wurden Tausende Frauen weggesperrt und misshandelt. Ellen Thiemann kämpft bis heute dafür, dass ihr Schicksal nicht vergessen wird und auch künftig zur Geschichte der DDR gehört. Sie erzählt ihre bewegende Lebensgeschichte in frauTV.
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TV Tipp: Reportage „Das Leben einer Anderen – Stasi-Opfer trifft IM“ (ZDF INFO, 17:00 – 17:15 Uhr und Mediathek: http://hstreaming.zdf.de/zdf/300/121003_leben_andere_stasi_idi.mov)
Es war die Endstation für weibliche Gefangene in der damaligen DDR: das Frauengefängnis Hoheneck. Auch Tatjana Sterneberg saß dort in den 70er Jahren in Haft. Ihr Traum von der Freiheit endete in einer kargen Gefängniszelle. Bespitzelt von der Stasi wurde sie wegen geplanter Republikflucht verhaftet. Bis heute lässt ihr die Vergangenheit keine Ruhe. Nachforschungen ergaben: Sie wurde damals von einem guten Bekannten Kollegen) bespitzelt und verraten. 35 Jahre später treffen Stasi-Opfer und IM aufeinander.
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Buch: „Endlich wieder leben“ von Helga Hirsch (Erscheinungstermin: Oktober 2012)

Die fünfziger Jahre im Rückblick von Frauen. Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 288 Seiten, 13,5 x 21,5 cm. ISBN: 978-3-88680-989-9. Verlag Siedler

Unter anderem mit einem Beitrag zum Thema ‚Verfolgt und verhaftet‘  am Beispiel von Anita Gossler

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Ausstellung: „Das Frauengefängnis Hohneneck“ – 25 Porträts ehemaliger politischer Häftlinge (27.10. – 1.12.2012, BStU-Aussenstelle Rostock)

Nach Mitteilung der Heinrich Böll Stiftung Berlin wird die Wanderausstellung in der Zeit
vom 27.10. – 01.12.2012 in der BStU-Außenstelle Rostock gezeigt.

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Lesung: „Der dunkle Ort, 25 Schicksale aus dem DDR-Frauengefängnis Hoheneck“ (Ev. Samariter-Kirche  Berlin, 19:00 Uhr)

Dirk von Nayhauß und Maggie Riepl haben 25 Frauen porträtiert, die in Hoheneck inhaftiert waren. Eine davon ist Helga Müller. Sie berichtet darüber und liest aus dem Buch.

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TV-Tipp: „Es ist nicht vorbei“ (am 2. Oktober 2012, 20:15 uhr, rbb)

Fernsehfilm Deutschland 2011, von Franziska Meletzky mit Anja Kling, Urich Noethen, Tobias Oertel u. a.

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Lesung: Der dunkle Ort (18.09.2012 um 19:30 Uhr, Zentralbibliothek, Lesecafé Eselsohr in Magdeburg)

Dirk v. Nayhaus und Maggie Riepl lesen aus dem Buch „Der dunkle Ort – 25 Schicksale aus dem DDR-Frauengefängnis Hoheneck“
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Landezentrale für politische Bildung statt. Eintritt frei

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Führung Schloss Hoheneck Stollberg (07. September 2012, 17.00 Uhr)

Treff vor dem Schloss. Im Anschluss daran  Gespräch mit Frau Edda Schönherz  ca. 19.30 Uhr Brauereigasthof Zwönitz, Grünhainer Straße 15 

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Berlin: Lange Nacht der Museen (25.8.-26.8.12)

Bildungszentrum des BStU
Zimmerstraße 90
10117 Berlin

Ab 21:00 Uhr findet der Themenabend „Schattenfrauen“ zur politischen Inhaftierung von Frauen in der DDR statt. Die Autorin Reinhild Solf liest aus ihrem Roman „Schattenfrauen“ und die Journalistin Edda Schönherz spricht über ihre persönlichen Erfahrungen in Hoheneck.

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Buch: “ Der dunkle Ort: Das Frauengefängnis Hohneneck“ 25 Porträts ehemaliger politischer Häftlinge (von Dirk von Nayhaus und Maggie Riepl)

Die Heinrich Böll Stiftung (Berlin) hat zum Buch „Der dunkle Ort“ eine bemerkenswerte Ausstellung geschaffen. Diese kann dort gegen Transportgebühr angefordert werden. (5 Kisten)

Ansprechpartner: Michael Stognienko, Tel.: 030 / 285 34-241, E-Mail: stognienko@boell.de

Erfolgreich vermittelten wir die Ausstellung „Das Frauengefängnis Hoheneck“ nach der Eröffnung in der Böll-Stiftung in Berlin an die BSTU Frankfurt Oder. Dort wurde sie vom 07.05.-24.06.2012 gezeigt.

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TV: DIE FRAUEN VON HOHENECK (9.11.2011, ARD, 21:45 Uhr)
Ein DDR-Gefängnis und seine Schatten in die Gegegenwart. Film von Kristin Derfler und Dietmar Klein.

Im Anschluss an den Fernsehfilm „Es ist nicht vorbei“ will die 30-minütige Dokumentation Die Frauen von Hoheneck den historischen Hintergrund deutlich machen und ein Licht auf diesen bisher wenig bekannten, beklemmenden Teil der DDR-Realität werfen, der die Menschen bis heute nicht loslässt. Im Frauengefängnis Hoheneck nahe Chemnitz wurden ab den späten 40er Jahren, vor allem aber nach 1970, Frauen inhaftiert, die wiederholte Ausreiseanträge gestellt oder Republikflucht geplant hatten. Ihr Wunsch nach Freiheit, nach Familienzusammenführung u. a. wurde vom DDR-Regime mit Kriminalisierung, erniedrigenden Haftbedingungen, Übergriffen des Knast-Personals (z. B. Schlägen) sowie der Ärzte (Behandlung mit Psychopharmaka), Zwangsarbeit und vor allem mit der Zerstörung ihrer Familien (Zwangsadoptionen, geheimdienstliche Zersetzung innerhalb der Familie und andere Massnahmen) beantwortet… weiter

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RADIO: Am 28. September 2011, um 22.00 Uhr sendet MDR Figaro ein Feature zum Frauenzuchthaus Hoheneck:

„Burg Hoheneck ragt mit seinen mächtigen Mauern weithin sichtbar über Stollberg im Erzgebirge. Ein imposantes Gebäude mit einer dunklen Vergangenheit: Es beherbergte das größte Frauengefängnis der DDR. Hier saßen Schwerverbrecherinnen ein. Und hierhin kamen aus politischen Gründen verurteilte Frauen, so auch Gabriele Stötzer. Im Feature blickt sie zurück hinter die Mauern dieser Anlage, um von menschlichen Schicksalen zu berichten.“

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TV: Berlin/Hamburg – Bei einer Pressekonferenz in Berlin wurden am Mittwochabend die Nominierten zum 12. Deutschen Fernsehpreis bekanntgegeben, der am 9. Oktober bei einer Gala im Kölner Coloneum vergeben wird. In der Kategorie „Dokumentation“ ist eine Produktion von SPIEGEL TV nominiert: „Eingesperrt, um frei zu sein – das geheime Frauengefängnis der DDR“.

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Veranstaltung: Vom 1.-3. Oktober 2010 findet in Stollberg das diesjährige Treffen der ehemaligen Hoheneckerinnen statt. Wer sich noch nicht angemeldet hat, kann das über das Anmeldeformular hier tun.

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Literatur: In der aktuellen Ausgabe des SPIEGEL (Nr. 47 vom 16.11.2009) gibt es auf den Seiten 60-66 spiegel_nr47einen längeren Artikel über Hoheneck. Angelika Kanitz wird exemplarisch für viele aus politischen Gründen inhaftierte Frauen in Hoheneck vorgestellt. Dabei wird detailliert über die Zustände in Hoheneck berichtet und wie Politische gleichermassen unter den Aufsehern und Mörderinnen zu leiden hatten. Ein sehr lesenswerter Artikel!

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Hoheneck

TV-Tipp: Die große Samstags-Dokumentation bei VOX steht am 14. November ab 20.15 Uhr ganz im Zeichen starker Frauen. Unter dem Titel „Unter Verschluss – Die geheimen Schicksale der DDR-Frauen“  zeigen Spiegel TV und Süddeutsche Zeitung TV drei spannende und dramatische Reportagen. Den Auftakt macht die Spiegel TV-Reportage „Eingesperrt, um frei zu sei – Das geheime Frauengefängnis der DDR“. Das Frauengefängnis HOHENECK im Erzgebirge ist eines der dunkelsten Geheimnisse der DDR – hinter sieben Meter hohen Mauern und in eiskalten Zellen verbüßten kriminelle Straftäterinnen, aber auch politische Gefangene langjährige Haftstrafen.  Unter ihnen Eva-Maria Neumann, die 1977 als „Republikflüchtling“ festgenommen wird und vier Jahre in Hoheneck verbringt – der Willkür der Stasi ausgesetzt. In Exklusiv-Interviews und mit teilweise bisher unveröffentlichtem Archivmaterial erzählen die Spiegel TV-Autoren Susanne Gerecke und Kay Siering die Wahrheit über das Gefängnis Hoheneck. mehr

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Leipzig

Ausstellung: Ab dem 3.10.09 ist die Sonderausstellung „Leipzig auf dem Weg zur Friedlichen Revolution“ täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr im ehemaligen Stasi-Kinosaal der Gedenkstätte zu sehen. Die Schau erinnert daran, wie Leipzig 1989 zur Stadt der Friedlichen Revolution wurde und lädt Besucher aus der ganzen Bundesrepublik zu spannenden neuen Entdeckungen ein. Das Bürgerkomitee Leipzig e.V. freut sich, die Ausstellung im Rahmen der Feierlichkeiten zum Herbst ´89 präsentieren zu können. Außerdem gibt es ein umfangreiches Jubiläumsprogramm. Unter dem Motto „9. Oktober – Tag der Entscheidung“ finden im Museum in der „Runden Ecke“ Diskussionen, Filmvorführungen und Sonderführungen statt. mehr

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Veranstaltung:  Das jährliche Treffen des Frauenkreises der ehemaligen Hoheneckerinnen findet dieses Jahr vom 1. bis 4. Oktober 2009 in Stollberg statt.

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Veranstaltung: Jahrelang praktizierte die DDR Menschenraub als politisches Kampfmittel im Kalten Krieg. Zahlreiche Menschen sind aus politischen Gründen aus dem Westen in die DDR entführt worden. Zu Ihnen zählte auch der Journalist Karl Wilhelm Fricke. Der Deutschlandfunk und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur nehmen den 80. Geburtstag von Dr. h.c. Karl Wilhelm Fricke zum Anlass, um am 3. September 2009, um 19.00 Uhr in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Kronenstr. 5, 10117 Berlin an dieses besonders dunkle Kapitel der SED-Herrschaft zu erinnern. Weitere Informationen hier: PDF

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dominomauerVeranstaltung: Geschichte mit Dominoeffekt! Anlässlich des 20. Jahrestags zum Fall der Mauer findet am 9. November 2009 in Berlin eine besondere Mitmach-Aktion statt. Gezeigt wird eine Rieseninstallation nahe dem ehemaligen Mauerverlauf in Form von 2,5 m hohen Dominosteinen, die individuell gestaltet sind und dann zu Fall gebracht werden. Auch ehemalige Hoheneckerinnen sind dabei und gestalten z.B. einen Stein zum Thema Gefangenenfreikauf. PS: Wer eine zündende Gestaltungsidee hat, kann hier schon mal anfangen zu malen: Maltool.

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TV-Tipp: Am 24. Oktober 2009 sendet 3Sat um 20:15 Uhr das sehr sehenswerte, preisgekrönte Theaterstück „Staats-Sicherheiten.“ Weitere Informationen zum Stück hier.

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Prof Dr Guido Knopp

Veranstaltung: Prof. Dr. Guido Knopp wird im November 2009 erstmals auf eine multimediale Vortragstour gehen, in verschiedenen Städten zum Thema Wiedervereinigung sprechen und dabei große Momente unserer Geschichte und die bewegenden Hintergründe der Deutschen Einheit präsentieren. Klingt interessant, finde ich. Weitere Infos zu Tickets etc. gibt es hier.

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history

TV-Tipp: Am 21. Juni 2009 wird es um 23:50 Uhr im ZDF in der Reihe HISTORY eine interessante Reportage von S. Schöbel zur DDR-Geschichte geben. Das Thema wird die Diskussion um den Unrechtsstaat DDR sein. Wie ich erfahren habe, wird ein Teil meines History-Interviews von 2008 dafür verwendet und es gibt auch ein Interview mit Hubertus Knabe. Man darf gespannt sein… Weitere Informationen gibt es auf der ZDF-Seite unter dem Link “Streitfall DDR”.

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