Chemnitzer Schüler gewinnen Geschichtspreis des Bundespräsidenten

13. November 2013

Wie lebt es sich in Nachbarschaft eines Symbols des Unrechts im DDR-Regime? Dieser Frage gingen Chemnitzer Gymnasiasten im Fall des früheren Frauengefängnisses Hoheneck nach. Vom Bundespräsidenten werden sie dafür jetzt ausgezeichnet.

Berlin/Dresden. Mit ihrer Arbeit über das DDR-Frauengefängnis Hoheneck haben drei Schüler aus Chemnitz einen ersten Preis beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten gewonnen. Wie das sächsische Kultusministerium in Dresden mitteilte, werden die drei jungen Männer aus dem 11. Jahrgang des Gymnasiums Einsiedel für ihre Untersuchungen zu den Nachbarschaftsbeziehungen der früheren Strafanstalt in Stollberg im Erzgebirge ausgezeichnet.

Gesamter Artikel hier: Sächsische Zeitung, 13. November 2013

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Torturen, die das ganze Leben prägen

11. November 2013

Ihr neues Buch „Wo sind die Toten von Hoheneck?“ hat Ellen Thiemann kürzlich in der Kreisvolkshochschule Hildburghausen vorgestellt. Lebendig und nachvollziehbar berichtete die Journalistin von den Torturen, die viele Frauen im berüchtigten Frauengefängnis Hoheneck versehrt haben.

Quelle: FW, 11. 11.2013. Ganzer Artikel hier


Stollberger Jugendliche zeigen Hoheneck-Projekt im Landtag

11. November 2013

Der Selbsthilfe-Jugendtreff Pink Panther beteiligt sich in diesem Jahr erstmals am Jugendprogramm „Zeitensprünge“. Entstanden ist unter anderem ein Kurzfilm.

Stollberg. Sechs Jugendliche im Alter zwischen zehn und 13 Jahren haben sich seit April mit der Historie Hohenecks beschäftigt. Seither sind Fotos, Objekte, ein Flyer mit Fakten zum Gefängnis und ein Film entstanden. Der Start des Projektes verlief eher zäh. Als Projektleiterin Anja Friedrich interessierte Jugendliche für die Geschichtsaufarbeitung suchte, war die Resonanz verhalten. Sechs Schüler ließen sich begeistern. Sie erlebten im vergangenen halben Jahr, wie das vermeintlich trockene Thema zunehmend an Dynamik gewann.

Quelle: Freie Presse, 14.11.2013