Linksextreme schlagen SED-Opfer blutig

SED-Opferverband VOS protestiert gegen Lötzsch-Äußerungen

Erinnerung an 100 Mio Kommunismus-Tote
Linksextremisten haben am Abend vor der URANIA in Berlin friedlich protestierende SED-Opfer blutig geschlagen. Der Vorfall wurde von Kamerateams beobachtet. Unter dem Motto „Wir lassen uns nicht LINKEn“ hatten Aktivisten der Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS) mit Plakaten an die rund 100 Millionen Menschen erinnert, die in kommunistischen Regimen umgebracht wurden. (siehe Foto) Unter den Teilnehmern war auch die frühere DDR-Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld. Der Berliner VOS-Vorsitzende Dr. Frieder Weiße erlitt eine Augenverletzung. Der bekannte DDR-Zeitzeuge Mario Röllig, der früher auch aus politischen Gründen inhaftiert war, wurde ebenso blutig geschlagen.

Hugo Diederich, stellv. VOS-Bundesvorsitzender, erklärt:

„Wir sind bestürzt, dass die Linken mit der Antifa-Fahne in der Hand friedliche Menschen verprügeln. Die Szenen erinnern an die DDR, wo ein friedlicher Protest Andersdenkender auch verhindert wurde. Wir gehen davon aus, dass die Polizei anhand ihrer Videoaufzeichnungen die Täter ermittelt, gegen die wir uns Strafanzeige wegen schwerer Körperverletzung vorbehalten.“

Auslöser des Protestes der SED-Opfer waren Äußerungen von LINKE-Chefin Lötzsch, die erklärt hatte, in Deutschland müssten „Wege zum Kommunismus“ ausprobiert werden, „ob in der Regierung oder der Opposition“.

Hugo Diederich, erklärt weiter:

„Es ist grotesk, wenn Frau Lötzsch heute in Hamburg sagt, ihre Partei habe unwiderruflich mit dem Stalinismus gebrochen, sich kurz darauf aber in der URANIA in Berlin mit der früheren RAF-Terroristin Viett und der DKP-Vorsitzenden Jürgensen zum Talk auf eine Bühne begibt. Die Sonntagsreden von Frau Lötzsch stimmen leider nicht mit ihren Taten überein.“

Der SED-Opferverband kritisierte, dass die LINKE-Chefin auch heute keine Entschuldigung ihrer Partei für ihre Verbrechen der SED-Diktatur ausgesprochen habe. Erklärungsbedürftig findet die VOS auch die Tatsache, dass die URANIA ihre Tore –wie es hieß- ausgerechnet für die Extremisten aus der ewiggestrigen Ecke öffnet.

Quelle: Vereinigung der ehemaligen politischen Häftlinge – Opfer des Stalinismus e.V.

SED-Opfer protestieren - Bild kurz vor linksextremem Angriff aufgenommen

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